2. Juni 2007
Als Reaktion auf das Verbot eines bundesweiten NPD-Aufmarsches gegen den G8 Gipfel unter dem Motto „Es gibt keine gerechte Globalisierung“ in Schwerin, führen Neonazis in mehreren Städten Spontandemonstrationen als Ersatzveranstaltungen durch. Auch in Greifswald ziehen 80-100 Neonazis durch die Innenstadt.

7. Juli 2007
Der stadtbekannte Neonazi Frank Förster und ein Begleiter tauchen auf dem Hoffest des Jugendzentrums Klex auf. Nachdem ihnen eindringlich nahegebracht wird, dass sie dort unerwünscht seien, verlassen sie das Gelände.

14. August 2007
Im Zusammenhang mit dem Todestag von Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess kommt es in Greifswald zu verschiedenen Aktionen. Neben dem Kleben von Plakaten und Aufklebern, werfen Neonazis einen Beutel mit Flugblättern vom Dom und sprühen großflächig den Namen des Hitler-Stellvertreters an eine Wand im Museumshafen.

30. September 2007
Beim Fußballspiel des Greifswalder SV gegen die Berliner Türkiyemspor rufen Fans des Greifswalder Vereins rassistische Parolen. Es werden unter anderem Landserlieder und das Ubahnlied angestimmt.

Oktober 2007
In den Plattenbaugebieten werden massiv SNBP Aufkleber geklebt. Zudem kommt es zu einer großflächigen Verteilung der neonazistischen Postille „Greifswalder Bote“.

18. November 2007
Anlässlich des Volkstrauertages legen Neonazis unter dem Namen „Greifswalder Jugend“ (ehemals „Gruppe Greifswald“) einen Kranz am „Ehrenmal für die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges“ nieder. Kränze eben dieser „Greifswalder Jugend“ finden sich auch beim neonazistischen Heldengedenken in Stolpe. Am „Mahnmal für die gefallenen Kommilitonen“ führen die Burschenschaften Rugia und Markomannia eine Kranzniederlegung durch.

23.-28. November 2007
An einer Garagenwand tauchen neonazistische Schmierereien („Nationaler Sozialismus jetzt“) auf. Nachdem diese übergesprayt und durch antifaschistische Slogans ersetzt werden, kommt es zu erneuten Sprühereien von rechter Seite. Auf Anfrage der Antifaschistischen Aktion werden die Parolen von der WVG entfernt und die Wand geweißt.

Anfang Dezember 2007
Es kommt zu erneuten Verteilaktionen von neonazistischer Propaganda. Neben dem „Greifswalder Boten“ wird auch ein Flugblatt zu „GEZ-Gebühren“ aus dem Anklamer „Bürgerbüro“ des NPD-Landtagsabgeordneten Michael Andrewski verteilt.

4. Dezember 2007
Auf dem Hof des Jugendzentrums Klex versuchen Neonazis ihren Papiermüll loszuwerden und hinterlassen veraltete Wahlzeitungen und Flyer.