Anfang Januar 2009
Im Ostseeviertel und in Schönwalde tauchen zahlreiche rechte Schmierereien auf. So wurde u.a. in der Rigaer Straße ein Stromhäuschen mit dem Spruch „Sechs Millionen Juden sind nicht genug“ beschmiert.

20. Januar 2009
Zwei Neonazis verteilen – mit weißen Schutzanzügen mit roten Farbspritzern verkleidet –Flugblätter zum Krieg in Gaza auf dem Greifswalder Marktplatz.

07. Februar 2009
Entlang der Route der antifaschistischen Demonstration gegen den Verkauf von Thor Steinar werden eine Hand voll Hakenkreuze und Sprüche wie „Antifa fickt Schafe“ gesprüht. Am Rande der Demo versuchen drei schwarz gekleidete Neonazis, die Demonstrationsteilnehmer_innen zu fotografieren und ab zu filmen.
Zuvor wurde eine Sonderausgabe des „Greifswalder Boten“ verteilt, in dem sie das Motto der Demo „Keine Geschäfte mit Neonazis“ mit dem NS Spruch „Kauft nicht bei Juden“ gleichgesetzt wurde. Einige dieser Flugblätter wurden auch vom Greifswalder Dom geworfen.

15. April 2009
Die NPD veranstaltete über den Tag verteilt zwei Infostände in der Stadt. Am Vormittag begannen sie am Fischmarkt und zogen dann am Nachmittag nach Schönwald. Sie wurden von antifaschistischen Protesten begleitet.

01. Mai 2009
Am Vormittag zogen eine halbe Stunde lang 100 bis 120 Neonazis als Spontandemonstration durch Schönwalde I und Schönwalde II.

Ende September 2009
In der Woche vor der Bundestagswahl (27.09.2009) werden innerhalb einer Nacht mehrere Plakatwände verschiedener demokratischer Parteien entlang des Hanserings mit antisemitischen Parolen beschmiert. In der selben Nacht tauchten in der Innenstadt sehr viele rechte Aufkleber und Schmierereien auf.

22. Oktober 2009
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag werden mehrere Hakenkreuze und andere rechte Parolen am Bahnübergang Scharnhorststraße und in der Burgstraße gesprüht.

Ende November 2009
Vermehrt werden rechte Aufkleber am Bahnhof und in der Fleischervorstadt verklebt.

30.Dezember 2009

Am Abend des 30. Dezember wurde vor dem Internationalen Kultur- und Wohnprojekt eine tote Katze in einer Mülltüte abgelegt. Ihr wurde mit einem Nagel ein „Zona Antifascista“-Aufkleber an den Kopf genagelt.