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Keine Angst vor Konkurrenz

Lesetipp: Klick

Danke Berlin!

via links lang

Soli-Demo in Berlin nach Anschlägen in Greifswald

Bis zu 80 Menschen demonstrierten gestern spontan in Berlin, um gegen die Brandanschläge auf alternative Projekte in Greifswald zu protestieren. Dabei kam es auch zu militanten Aktionen, die von Teilnehmer/innen der Demo heftig kritisiert werden. Mehr bei indymedia, Bilder bei flickr; mehr und mehr und mehr

Brandanschläge gegen alternative Projekte

via Indymedia

Kurz vor dem Ersten Mai, an dem die NPD eine Demonstration als Auftakt für den Landtagswahlkampf plant, ereigneten sich zwei Brandanschläge. Der erste richtete sich gegen das IKuWo, einem Treffpunkt für die linke und alternative Szene in der Hansestadt. Auch ein Bauwagenprojekt in der Nähe von Greifswald ist ins Visier der noch unbekannten Täter geraten.
Kurz vor dem Ersten Mai, an dem die NPD eine Demonstration als Auftakt für den Landtagswahlkampf plant, ereigneten sich zwei Brandanschläge. Der erste richtete sich gegen das IKuWo, einem Treffpunkt für die linke und alternative Szene in der Hansestadt. Auch ein Bauwagenprojekt in der Nähe von Greifswald ist ins Visier der noch unbekannten Täter geraten. Es war wohl viel Glück im Spiel, soviel lässt sich bereits sagen. In Alt-Ungnade, dem Standort des Wagenprojektes, brannte ein Heuhaufen lichterloh. Ein Bauer, der zufällig vor Ort war, bemerkte den Brand. Eine Scheune wurde zwar durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen, fing jedoch nicht Feuer, wodurch ein größerer Sachschaden vermieden werden konnte. Naziparolen, die gesprüht worden sind, lassen den Schluss zu, dass es sich offensichtlich, um einen Naziangriff handelte. (mehr…)

Immer die gleiche Leier…

Für den Neonaziaufmarsch am 1.Mai in Greifswald hat sich die NPD etwas ganz Besonderes überlegt. Das Motto lautet in diesem Jahr „Unsere Heimat-Unsere Arbeit! Fremdarbeiterinvasion stoppen.“ Mit Bezugnahme auf die ab Mai 2011 für alle bis 2004 beigetretenen EU-Mitgliedstaaten inkrafttretende Arbeitnehmer_innenfreizügigkeit versucht die NPD, wie gewohnt, eine Bedrohung zu inszenieren, um Ängste potentieller Wähler/innen zu schüren und diese dann mit einfachen Lösungsvorschlägen von sich zu überzeugen. (mehr…)

Aufruf der Antifaschistischen Aktion Greifswald

1. Mai nazifrei

Wie bereits in den letzten Jahren versucht die NPD auch den kommenden 1. Mai für ihre Zwecke zu vereinnahmen, um ihre menschenverachtenden Inhalte zu propagieren. Der 1. Mai, der in vielen Ländern weltweit sogar zum gesetzlichen Feiertag avancierte und seinen Ursprung in der Arbeiter_innenbewegung hat, ist seit nun mehr als einem Jahrhundert Ausdruck des Kampfes um soziale und politische Gerechtigkeit, an dessen Fronten seit einiger Zeit auch die NPD mitkämpfen möchte.
Der diesjährige Schauplatz ihrer politischen Agitation soll die Hansestadt Greifswald sein; der Startpunkt und die Marschroute ihrer Demonstration in direkter Nähe zum erst kürzlich eröffneten Greifswalder Flüchtlingsheim. Mit dem Motto „Unsere Heimat – unsere Arbeit! Fremdarbeiterinvasion stoppen.“, das auf uralte rassistische Vorurteile setzt, zielt die NPD auf die sozialen Ängste der ansässigen und umliegenden Bevölkerung. (mehr…)

Pressemitteilung – Neonazi auf städtischem Bündnistreffen

Greifswald, 05. April 2011

Am heutigen Dienstag fand im Greifswalder Rathaus zum zweiten Mal das Treffen unter dem Motto „Greifswald ist bunt – kein Ort für Neonazis“ statt, zu dem die Greifswalder Bürgerschaft und Oberbürgermeister Arthur König geladen hatten. Kurze Zeit nach Beginn kam es zu einer überraschenden Unterbrechung. Der im Saal anwesende Greifswalder Neonazi Marcus Gutsche, der bereits in der vergangenen Woche dem ersten Treffen beiwohnte ohne erkannt zu werden, wurde des Saales verwiesen. (mehr…)

Pressemitteilung der AAG zum 1.Mai in Greifswald

Die Antifaschistische Aktion Greifswald kündigt Proteste gegen die Neonazidemonstration am 1. Mai in Greifswald an. „Wir werden alles daran setzen den Aufmarsch zu behindern und wenn möglich sogar zu verhindern“, so Pressesprecherin Claudia Schneider Greifswald gilt entgegen dem von Neonazis dominierten Umland als eher alternativ geprägte Stadt, in der es die NPD nicht leicht hat, sich zu profilieren. „Es liegt an uns, mit vielfältigen und kreativen Protesten die Sonderstellung, die die Hansestadt entgegen dem braunen Vorpommern einnimmt aufrecht zu erhalten und mit dem ersten Mai auszubauen!“, so Claudia Schneider weiter. (mehr…)

Belarus Anarchist Black Cross Infotour

Am 15. März findet ab 19 uhr im IKuWo , Goethestrasse 1 eine
Infoveranstaltung mit anschließender Diskussionsrunde statt. Aktivist_innen berichten über die derzeitige Situation unter Lukaschenkos Regime. Im Fokus steht dabei die Repressionswelle gegen Anarchos und soziale Aktivist_innen in Belarus, die im Herbst letzten Jahres losbrach. Anlass dafür war ein Brandanschlag auf die Botschaft Russlands in Minsk. niemand wurde dabei verletzt, aber kurz vor den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen stellte dies für das Lukaschenko Regime einen geeigneten Anlass dar, politische Gegner_innen auszuschalten. Hunderte von Aktivist_innen aus verschiedenen Städten (Grodno, Brest, Gomiel, Minsk, Soligorsk, Babrujsk, Novopolotsk) wurden mit verhören beim Kgb, Hausdurchsuchungen und Festnahmen konfrontiert. Etwa zwanzig von ihnen waren mehrere Tage im Knast. Eine Person Belarussischer Staatsangehörigkeit wurde sogar in Moskau auf offener Straße von Beamten in Zivil mitgenommen und ins Kgb – Gefängnis in Minsk verschleppt. Vier von ihnen sind immer noch in Haft und ihnen droht bis zu 12 Jahre Knast. Die Prozesse fangen im Frühling an. Um die betroffenen, aber auch Antiautoritäre linke Bewegung in Belarus zu unterstützen, veranstaltet „ABC-Belarus“ eine Soli-Info-Tour. Die Gruppe von Aktivist_innen aus Belarus wird über die politische Situation, anarchistische Bewegung und die letzten Repressionen erzählen. Die Veranstaltung wird in deutsche Sprache übersetzt, es werden Bildmaterial und Videos gezeigt.
Im Anschluss stehen euch die Leute aus Belarus gerne zur Diskussion bereit.

„Autonome“ Neonazis an der Leine der NPD

via A3

Revolutionär und aktionistisch geben sich die Neonazis der „Nationalen Offensive Teterow“ (NOT). Nahezu wöchentlich ziehen sie durch die Stadt, kleben Aufkleber und schmieren rechte Parolen an Häuserwände. Auch spontane Demonstrationen, Angriffe auf Bürgerbüros und Gewalttaten gegen die Polizei gehen auf das Konto der Kameradschaft, die sich selbst zu den „Autonomen Nationalisten“ zählt. Wer im Ort versucht, sich gegen Neonazis zu positionieren, wird gezielt von ihnen eingeschüchtert. Am 5. März 2011 soll es nun eine angemeldete Demonstration mit Unterstützung der NPD in Teterow geben.

Die Vorbereitungen für die Neonazi-Demonstration unter dem Motto „Zukunft statt Hartz IV – Volkstod stoppen!“ laufen derzeit auf Hochtouren. Nach eigenen Angaben lud man sich am vergangenen Wochenende Kameraden aus Berlin ein, die helfen sollten, in Teterow und Umland Flugblätter zu verteilen und anschließend einen Wildschweinbraten zu verzehren. Bereits am 12. Februar veranstalteten Teterower Neonazis in der Stadt einen Infoabend, um ihren Kameraden den Sinn einer Demonstration in dem Ort zu erklären. Die NPD versucht derweil, mit einem Demo-Jingle landesweit Teilnehmer für die Demonstration zu gewinnen. Der NPD-Landesverband rief bereits unmittelbar, nachdem die „Nationalen Sozialisten Rostock“ (NSR) die Demonstration in Teterow bekannt gaben, zur Teilnahme auf. (mehr…)

Anschläge gegen Anti-Castoraktivist_innen

In der Nacht vom 14. auf den 15. Februar, so berichtet der Fleischervorstadt-blog, haben Unbekannte ein Fahrzeug in der Wolgaster Straße demoliert. Die Täter/innen zerschlugen Front- und Seitenscheibe des Transporters und zerstachen die Reifen. Zudem sprühten sie ein umkreistes „A“ , sowie den Schriftzug „ANTIFA ROX YOU“ (Fehler im Original) an den roten VW-Bus. Der/ Die Halter_in des Fahrzeuges symphatisiert mit der lokalen Anti-Atom-Initiative, was durch eine Vielzahl an Anti-Castor Flyern die, wie das auf dem Blog eingestellte Foto zeigt, im Wageninneren liegen, erkenntlich war. Auch zum Zeitpunkt der Beschädigung des Fahrzeuges sollen diese Broschüren einsehbar hinter der Windschutzscheibe des Wagens gelegen haben. In der Nacht vom 15. zum 16. Februar, so heisst es aus Kreisen der Anti-Atom-Aktivist_innen, sollen darüber hinaus die Reifen eines weiteren Fahrzeuges von Symphatisanten der Protestbewegung durch Unbekannte zerstochen worden sein. (mehr…)